Umweltverein Malsch


Funktionsweise


  
Photovoltaischen Anlage (PV-Anlage)


Wenn auf eine Solarzelle Licht trifft, entsteht eine elektrische Spannung (1) zwischen der dem Licht zugewandten und der dem Licht abgewandten Seite. Wird der Stromkreis geschlossen, fließt elektrischer Strom (2).

Es wurden mehrere Arten von Solarzellen entwickelt, die sich im Aufbau und in der Effizienz der Energieumwandlung unterscheiden. Neben den derzeit gängigen kristallinen Solarzellen werden inzwischen auch Dünnschicht-Solarzellen aus Silizium oder anderen Halbleitern auf dem Markt angeboten. Diese Solarzellen kommen bei der Herstellung mit weniger Material aus, besitzen aber auch einen schlechteren Wirkungsgrad.

Die Solarzellen im Solargenerator erzeugen auf direktem Weg elektrische Energie aus dem auftreffenden Licht. Es handelt sich dabei um Gleichstrom, wie er in jeder Art von Batterie zur Verfügung steht. 

Die Module werden miteinander verschaltet. Der vom Solargenerator erzeugte Gleichstrom wird anschließend mittels Wechselrichter in netzüblichen Wechselstrom (230 Volt Wechselspannung) umgewandelt, damit die Energie ins Netz abgegeeben werden kann.

Ins öffentliche Stromnetz eingespeister Solarstrom wird nach dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) vom Versorgungsnetzbetreiber vergütet. Die Abrechnung erfolgt über einen separaten Einspeisezähler bei.

Diese gesetzliche Grundlage hat in den vergangenen Jahren zu einem Boom der Solartechnik geführt, da die Installation einer solchen Solaranlage wirtschaftlich attraktiv ist. Neben vielen Anlagen auf Ein- und Zwei-Familien-Häusern sind auch viele große Solaranlagen auf gewerblichen Gebäuden und Solarkraftwerke auf Freigeländen entstanden.